Gewässerentwicklung  
Naturnaher Gewässerausbau  
      Wasserbau am Eulenbach zwischen A61 und Steingasse in Ramershoven (Stadt Rheinbach)
Maßnahmen gemäß Umsetzungsfahrplan WRRL

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Bestandsaufnahme (Nordblatt)
    Anlass

Für die Ortslage Rheinbach-Ramershoven sind auf einer Gesamtlänge von ca. 1,2 km Hochwasserschutz-Maßnahmen erforderlich. Die hierbei zu berücksichtigenden Belange der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die dort verankerten ökologischen Ziele für den Eulenbach waren in die Planung der Hochwasserschutzmaßnahmen zu integrieren. Diese interdisziplinäre Planung von Maßnahmen entspricht dem Umsetzungsfahrplan, der den Abschnitt des Eulenbaches ab der BAB A 61 als "Suchraum zur Entwicklung von Strahlursprüngen" darstellt.
Mit der planerischen Umsetzung, die wasserbauliche und ökologische Anforderungen gleichermaßen umfasst, beauftragte die Stadt Rheinbach unser Büro zusammen mit dem Ingenieurbüro Dirk und Michael Stelter (Siegburg).
       

Eingetieftes Regelprofil ohne besondere Strukturen


"Prallbaum" am Gerinne
    Ausgangslage

Der Eulenbach ist im betroffenen Abschnitt stark in die angrenzenden Lössböden eingetieft und nahezu durchgängig von Gehölzen begleitet. Das auf der gesamten Strecke frei fließende Gewässer ist überwiegend als technisches Regelprofil ohne besondere ökologisch wirksame Strukturen ausgebildet. Stellenweise wurde durch Prallbäume seitliche Erosion initiiert.

Im Landschaftsplan ist beidseitig des Eulenbachs das Landschaftsschutzgebiet "Gewässersystem Swistbach" festgesetzt. Die textlichen Festsetzungen beinhalten u. a. Erhalt und Wiederherstellung von "Bachläufen mit naturnahen Sohl- und Uferstrukturen und der Ufervegetation als wichtiges Element der Biotopvernetzung".
       

Planskizze "Ökologische und Hochwasserpräventionsmaßnahmen" (Abschnitt 3)
    Planung

Ab Überführung der BAB 61 bis zur Mündung in den Swistbach sind in Übereinstimmung mit dem Umsetzungsfahrplan zur WRRL folgende Renaturierungsmaßnahmen vorgesehen:
  • Einbringen bzw. Belassen von Totholz, Uferabflachungen und Aufweitung des Gerinnes zur Initiierung einer dynamischen Eigenentwicklung
  • Verlegung/Absenkung eines Weges
  • Ausweisung und Entwicklung eines Uferstreifens zur Erhaltung und Entwicklung lebensraumtypischer (Ufer-) Vegetation
       
     

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